Miller: "Darauf kann man aufbauen"

Von Schwarzwälder-Bote 16.05.2016 - 16:59 Uhr

Sport, Spiel und viel Spaß hat es in Rosenfeld beim Internationalen Tennis- und Fußballcamp mit Gästen aus der französischen Partnerstadt Moissy-Cramayel gegeben.

Rosenfeld. Zum wiederholten Mal haben die Tennis-Gemeinschaft Rosenfeld und der örtliche Sportverein in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr das Event veranstaltet. 70 Gäste aus der französischen Partnerstadt Moissy-Cramayel sind der Einladung gefolgt, darunter elf Tennis- und 13 Fußballjugendliche.

Jedes Jahr wird das verlängerte Wochenende an Christi Himmelfahrt für diese Veranstaltung genutzt, die im Wechsel in Moissy-Cramayel und in Rosenfeld stattfindet. Die Bürgermeister der beiden Städte betonen, es sei gut, dass die Jugend in die Städtepartnerschaft integriert sei.

 

Sportfreunde aus Moissy-Cramayel

Bis kurz vor Eintreffen des Busses mit den Gästen wurden noch die Feldbetten in der Festhalle aufgestellt. Von der Tennis-Gemeinschaft waren der Vorsitzende Harald Weisser, Nicole und Thomas Völkle sowie Francesca und Matthias Schwarz und weitere Helfer dabei; vom Sportverein Matthias Masan, Tatjana Stauss und der Vorsitzende Michael Kopf.

Nach der Begrüßung und dem Bezug der Quartiere zog es die Tennisspieler auf die Sandplätze, die Fußballer ins "Fußballcage", was große Begeisterung auslöste.

Am folgenden Tag stand mit Rosenfelder Kindern ein Fußball- und Tenniskurs auf dem Plan. Nachmittags wurde das Gelernte bei einem Turnier umgesetzt. Im Fußball behielten die Gäste einmal mehr mit einem 4:0-Sieg die Oberhand. Im Tennis hatten die Rosenfelder die Nase vorne.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte die Jugend-Feuerwehr. Feuerwehrkommandant Simon Schüehle, Leiter der Rosenfelder Jugendfeuerwehr, und Christian Ruoff warteten mit dem Löschfahrzeug und der Drehleiter auf. Die Kinder konnten sich gegenseitig nass spritzen oder mit der Drehleiter 40 Meter in die Höhe fahren. Am Abend gab es ein riesiges Lagerfeuer, an dem gegrillt wurde. Die Teilnehmer kamen erst spät zur Nachtruhe.

Für die Erwachsenen gab es beim Tennis ein "Workout" der besonderen Art. Fitness war gefordert, um Herz und Kreislauf in Schwung zu halten. Die Organisatoren freuten sich über mehr als 20 Teilnehmer, so dass man zwei Tennisplätze benötigte.

Am Tag darauf forderten die Betreuer die Kinder wieder zum Training auf. Beim Tennis war eine Ballmaschine im Einsatz. "Das war der Hammer", freuten sich die Kinder. Auch die Fußballer trainierten.

Nachmittags gab es eine Altstadtführung. Anschließend führte der Weg in den Rosen- und Skulpturgarten, wo eine Runde Boule gespielt wurde. Andere zogen das Alternativprogramm "Sophienbad" vor. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt nach Dotternhausen. Dort gab es eine Führung im Holcim Werksforum.

Dann folgte der Empfang in der Festhalle. Für die Jugendlichen stand das Jugendhaus offen. Am nächsten Morgen traten die französischen Gäste schließlich die Heimreise an. "Viel Spaß hat es gemacht", lautete die Meinung aller Teilnehmer und Organisatoren. Die französischen Betreuer bedankten sich beim SV und der Tennis-Gemeinschaft für die tollen Tage, verbunden mit einer Einladung nach Moissy-Cramayel.

Bürgermeister Thomas Miller zollte den Vereinen Lob für das gelungene Engagement. Miller: "Darauf können die Partnerstädte aufbauen. Sport verbindet und zieht die Kinder und Jugendliche an, was die Partnerschaft bereichert und lebendig macht."